Der Festgottesdienst in der Marienkirche, der an Erntedank, traditionell auch mit dem Abendmahl begangen wird, wurde von Pfarrer Dr. Christian Frühwald gefeiert und musikalisch von Johanna Bartmann an der Orgel gestaltet. Breiten Raum nahm in der Predigt des Geistlichen der Gemeinschaftssinn der gläubigen im Ort ein. Er bezeichnete die gemeinsame Neugestaltung als sehr gelungen und viel mehr als nur eine bauliche Veränderung. „Es war ein Akt der gelebten Nächstenliebe an dem sich 25 Bürgerinnen und Bürger aus dem Ort mit 130 freiwilligen Arbeitsstunden beteiligt haben oder Gerät oder Maschinen zur Verfügung stellten. Die Neugestaltung ist auch ein Geschenk für kommende Generationen die diesen Ort genauso einmal betreten werden wie wir heute und er soll auch ein Ort des Friedens, der Hoffnung und der stillen Begegnung sein und bleiben“, wünschte sich der Geistliche.
An der Segnung nahm auch Bürgermeister Alexander Dorr teil, der seinen Oberndorfern Dank und Respekt für diese Gemeinschaftsleistung aussprach. Im Gespräch mit Julia Gerngroß vom Kirchenvorstand erläuterte sie, dass diese Maßnahme in einer Gemeindeversammlung im Oktober 2024, mit Pfarrer Alexander Proksch, auf den Weg gebracht wurde. „Nach eingehenden Beratungen im Kirchenvorstand, wurde beschlossen in die Baumaßnahme neue Erd – und Urnengräber einzubeziehen, die klare Umrandungen, wahlweise aus Edelrost oder pflanzlich gestaltet werden können. Das Ganze in eine schlichte und würdevolle Grabgestaltung mit Rasen zu schaffen, war ein weiterer Gestaltungspunkt der Friedhofserneuerung“, klärte Gerngroß auf. Ihr Dank galt allen die mit großzügigen Sach- oder Geldspenden und Engagement geholfen haben die Kosten zu minimieren, vor allem der Stadt Freystadt.
Anschließend wurde vom Kirchenvorstand, in der Kirche, Eintopf mit Würstchen und Brot angeboten und das Mittagessen wurde hier, bei guten Gesprächen, bereits vorgezogen. (ngl)
